ECSA Trusts, dass IMO ein ambitioniertes anfängliches CO2 liefern kann

Von Aiswarya Lakshmi9 April 2018
ECSA Präsident: Panagiotis Laskaridis. Foto: Reederverbände der Europäischen Gemeinschaft (ECSA)
ECSA Präsident: Panagiotis Laskaridis. Foto: Reederverbände der Europäischen Gemeinschaft (ECSA)

Die europäischen Reeder sind fest davon überzeugt, dass der Umweltausschuss der IMO, MEPC, bis Ende dieser Woche eine ehrgeizige Strategie zur Reduzierung der CO2-Emissionen erreichen kann, aufbauend auf den Ergebnissen des Treffens der Arbeitsgruppe zwischen den Arbeitsgruppen der letzten Woche.

In dem Bewusstsein, dass die Regierungen während der Verhandlungen, die nicht einfach sein werden und Mut erfordern, nehmen und geben, sind die Reederverbände der Europäischen Gemeinschaft (ECSA) zuversichtlich, dass letztendlich alle Regierungen erkennen werden, dass eine Einigung erzielt werden muss.
Ein auf dem ambitionierten europäischen Ansatz beruhendes Abkommen, das legitime Anliegen von Entwicklungsländern und von Ländern, die durch einen steigenden Meeresspiegel bedroht sind, berücksichtigt, ist nach Ansicht von ECSA möglich und notwendig. Europäische Regierungen können die treibende Kraft sein, um eine Vereinbarung zu erzielen, die das richtige Gleichgewicht zwischen den Interessen aller Länder weltweit herstellt.
Wenn eine erste Strategie vereinbart wird, wird dies der Schifffahrtsindustrie und allen anderen Organisationen des maritimen Clusters ein klares und sehr gewolltes Signal geben, so schnell wie möglich mit voller Geschwindigkeit zu einer vollständig dekarbonisierten Schifffahrtsindustrie zu gelangen.
Alternative kohlenstoffarme oder kohlenstofffreie Kraftstoffe, alternative Antriebssysteme und betriebliche Maßnahmen sind absolut notwendig, um dieses ultimative Ziel zu erreichen. Es muss viel Forschung und Entwicklung betrieben werden, für die öffentliche Mittel eine wichtige Finanzierungsquelle darstellen.
Auch durch andere intelligente und wirksame Maßnahmen können Regierungen die Entwicklungen beschleunigen, indem sie beispielsweise First Mover unterstützen und Rechtsvorschriften anpassen oder einführen, um neue Konzepte zu berücksichtigen.
Kurz- und mittelfristig sind weitere Maßnahmen zur Verringerung der CO2-Emissionen möglich, die nach einer gründlichen Prüfung aller damit verbundenen Aspekte so bald wie möglich eingeführt und umgesetzt werden sollten, um Fehler zu vermeiden, die längerfristige Entwicklungen beeinträchtigen könnten.
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